#EDS2019 – UAVDACH-Services UG UAS/Drone FLIGHT ZONE

///#EDS2019 – UAVDACH-Services UG UAS/Drone FLIGHT ZONE

 

INTERAERIAL SOLUTION Flight Zone mit Uwe Nortmann UAVDACH-Services UG

Die INTERAERIAL SOLUTION ist eine der größten Anwendungsmessung der Unbemannten Luftfahrt im professionellen Umfeld. Die Geodäsie und das Vermessungswesen waren eine der ersten hochwertigen Anwendungsgebiete für die fliegenden Drohnen. So ist es auch nur natürlich, dass parallel zu der Fachausstellung INTERAERIAL SOLUTION auch eine Flight Zone aufgebaut wird, um die UAS im realen Einsatz unter erschwerten Bedingungen Vorfliegen und Anschauen zu können.

Die Flight Zone wird in bewährter Art und Weise von der UAVDACH-Services UG und unserem Uwe Nortmann organisiert und geleitet.

Pilot Briefing für die Sicherheit in der Luft und am Boden

Der sichere Flugbetrieb in der Flight Zone beginnt lange vor der INTERGEO mit

  • viel Planung
  • viel Abstimmung mit der Messe Stuttgart
  • viel Genehmigungsprocedere mit dem zuständigen Luftamt und der Flugsicherung Flughafen Stuttgart.

Am Ende hat Uwe Nortmann es wieder geschafft einen Flugbetrieb hier in unmittelbarer Nähe des Flughafens Stuttgart und dem voll laufenden Messebetrieb hinzubekommen. Sehr schön gemacht lieber Uwe.

Für die Pilotinnen und Piloten beginnt die Flugvorbereitung spätestens mit dem obligatorischen Pilot Briefing vor jedem Flugtag. Der Flugleiter Uwe Nortmann vermittelt die aktuellen Bedingungen, das Wetter und die Fluggrenzen für diesen Tag.

Alle Fragestellungen müssen geklärt sein, bevor es an die Fluggeräte geht.

Sicherheit in der Luft und am Boden hat immer Vorrang.

ebee von Sensefly am Start

Das Team von Sensefly bringt eine kleine und leichte ebee an den Start. Klein, leicht und weitgehend aus speziellem Styropor ist die Energie/Impuls des Unbemannten Luftfahrzeugs sehr niedrig – daher auch die Gefährdung im Falle einer Kollision gering. Schaun wir mal, was das Ding kann …

Die Pilotin bereitet den Wegpunkt-gesteuerten Flug anhand der speziellen Software vor. Das UAS kommuniziert mit dem Notebook und fliegt einen vorher bestimmten Flugpfad möglichst genau ab und führt dabei die vorbestimmte Aktion des Sensors aus.

Die ebee in der Luft über der Messe Stuttgart. Uwe Nortmann stimmt den Flug kontinuierlich mit der Pilotin ab und sorgt so für die notwendige Sicherheit in der Luft und am Boden.

AIR6Systems mit Stefan Warislohner

In den Flight Zones ein regelmäßiges Gesicht – Stefan Warislohner fliegt wie immer ein hoch professionelles Flugprogramm und zeigt die interessanten Missionen mit einem professionellen Equipment, von

  • der Flugvorbereitung
  • über die Flugdurchführung
  • zur Datenauswertung.

Das interessiert die Zuschauer am meisten – ein UAS im realen professionellen Einsatz. Sehr gut gemacht Stefan Warislohner.

 

BOXER mit einem 25-kg-UAS in der Flight Zone

Normalerweise sehen wir UAS mit einem Startgewicht von deutlich unter 5 kg. Das Team von BOXER kommt mit einem 25 kg Gerät an den Start und sorgt für mächtig Aufmerksamkeit. Der BOXER ist ein hybrid UAS und wird von einem 2-Takt-Motor über einen Stromgenerator und Elektromotore angetrieben. Hohe Nutzlasten und lange Flugzeiten sind die direkte Folge. Zum Fliegen eines 25-kg-Gerätes benötigt man eine spezielle Betriebserlaubnis vom Luftamt.

Nach den Vorbereitungen geht’s in die Luft in der Flight Zone auf der Messe Stuttgart.

Ein neuer Ansatz, um die endlichen Vorräte an elektrischer Energie an Bord der UAS zu überwinden.

DJI Phantom mit RTK am Start

Die DJI Phantoms waren der erst in Massen hergestellten UAS/Drohnen weltweit und schafften den Durchbruch in die Massenfertigung. Auch heute noch ist dies eine weit verbreitete Plattform für verschiedenste Anwendungen. Aufgerüstet mit einem Hochpräzisions-GPS steigt gerade für Vermessungsaufgaben die Genauigkeit am Boden sprunghaft an. Gleich mehrere Firmen fliegen eine Phantom RTK vor.

An dem DJI Dance sollt Ihr sie erkennen.

Ganz typisch für DJI ist die Kalibrierung der Sensoren für die Fluglagesteuerung vor dem Start. Magnetkompass und GPS werden auf den jeweiligen Einsatzort abgestimmt.

Eine DJI Phantom IV RTK erkennt man auch im Flug an dem zylinderförmigen Aufsatz auf der Oberseite des UAS. Hier wird in Präzision gemessen.

 

Auch bei diesem Flug von Globe Flight steht der Pilot immer im unmittelbaren Kontakt mit dem Flugleiter Uwe Nortmann, nur so kann der Flugleiter sofort in die Flugführung eingreifen und dem Piloten Anweisungen geben.

Nicht immer klappt der Flug auf Anhieb – DJI hat sehr viele Sicherheitsmechanismen eingebaut, um den Flug sicher durchführen zu können. Das viele Eisen, Metall beeinflusst das Magnetfeld und den GPS Empfang, das gibt den Piloten am Start einige kniffliche Aufgaben mit.

Safety first.

By | 2019-09-23T13:40:03+00:00 23.09.2019|News Blog, UAV DACH e.V.|

About the Author:

Paul Eschbach ist Ingenieur und Wirtschaftsingenieur und berät beruflich Industrieunternehmen und Mittelstand in Themen zu Energie und Effizienz. Fotografie ist in über 30 Jahren zu einem wichtigen weiteren Betätigungsfeld geworden - mit einem Schwerpunkt in der Luftbildfotografie. Im UAV DACH leitet er als Referent die Presse & Öffentlichkeitsarbeit und ist seit 2016 im Verein. Eine eigene Prüfstelle in der DE.AST.001 für den Kenntnisnachweis bringt den fachlichen Einblick in die UAV DACH Themen. Sprechen Sie mich gerne an - paul.eschbach@uavdach.org.