SORA certified category nach EASA

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EASA Concept Drones

Die EASA hat in den Veröffentlichungen zum Koncept für Drohnen eine Kategorie an UAS Einsätze definiert, welche die niedrigsten Anforderungen an Auflagen und Genehmigungen mit sich bringen, da das offensichtliche Risko in der Luft und am Boden sehr gering ist.

Geplante certified Kategorie für UAS

Dies ist der dritte Pfeiler des vorgeschlagenen Rechtsrahmens. Es wäre durchaus vergleichbar mit dem, was für gepilotierte Flugzeuge getan werden muss. Es kann davon ausgegangen werden, dass die zuständigen Behörden die gleichen sind wie für bemannte Flugzeuge. Diese zuständigen Behörden könnten sich heute auf Qualified Entities verlassen, um technische Aufgaben durchzuführen.
Die Notwendigkeit dieser dritten Säule könnte diskutiert werden, weil man sich vorstellen könnte, dass die spezifische Kategorie keine „Obergrenze“ hätte. Dies kann jedoch aus mehreren Gründen angefochten werden: ein vollständig regulierter Ansatz kann aus politischen Gründen oder praktisch aus praktikablen Gründen notwendig sein. Es wäre schwierig für die Öffentlichkeit zu akzeptieren, dass eine Drohne in der Größe eines Airbus A320 oder einer Boeing 737 nicht zertifiziert sei. Ein weiterer Grund ist, dass der regulierte Ansatz die Anzahl der safety risk Bewertungen begrenzen könnte, die bei vergleichbaren Operationen durchzuführen sind. Die Definition der Grenze zwischen den spezifischen und zertifizierten ist noch offen in diesem Stadium, sondern könnte auf kinetische Energie Überlegungen, Art der Operationen und Komplexität der Drohne basieren.

Wenn die Flugrisiken auf einem Niveau liegen, das dem der normalen bemannten Luftfahrt entsprechen, würde der Betrieb in die Kategorie des zertifizierten UAS-Betriebs eingeordnet werden. Diese UAS-Operationen und das daran beteiligte Luftfahrzeug würden in der klassischen Luftfahrttechnik durchgeführt werden. Mehrere Zertifikate würden für die Bemannung sowie für das unbemannte Luftschiff ausgestellt werden.

 Solange dieses Kriterium nicht definiert ist, wird die EASA weiterhin Anträge für Drohnen mit einem MTOM über 150 kg entsprechend dem derzeitigen Umfang der EASA-Aktivitäten annehmen, d. h. Sie werden nicht ausschließlich für „staatliche“ Dienste verwendet. Die Drohne wurde nicht für Forschungs-, experimentelle oder wissenschaftliche Zwecke entwickelt Für jede Drohne wird eine Musterzulassung ausgestellt, die auch die Umweltzertifizierung, ein individuelles Lufttüchtigkeitszeugnis und einen individuellen Geräuschnachweis enthält. Der Nachweis der Fähigkeit für den Konstrukteur und den Hersteller würde die Form von Design- und Produktionsorganisationsgenehmigungen annehmen. Bei einer Änderung der EASA-Grundverordnung könnten kombinierte Genehmigungen in Betracht gezogen werden.
By | 2018-03-03T23:57:52+00:00 03.03.2018|

About the Author:

Paul Eschbach ist Ingenieur und Wirtschaftsingenieur und berät beruflich Industrieunternehmen und Mittelstand in Themen zu Energie und Effizienz. Fotografie ist in über 30 Jahren zu einem wichtigen weiteren Betätigungsfeld geworden - mit einem Schwerpunkt in der Luftbildfotografie. Im UAV DACH leitet er als Referent die Presse & Öffentlichkeitsarbeit und ist seit 2016 im Verein. Eine eigene Prüfstelle in der DE.AST.001 für den Kenntnisnachweis bringt den fachlichen Einblick in die UAV DACH Themen. Sprechen Sie mich gerne an - paul.eschbach@uavdach.org.